Stoffgebundene Süchte Den so genannten stoffgebundenen Süchten (z. B. Alkohol-, Nikotin-, Heroinsucht) kommt eine repräsentative Bedeutung zu. Sie veranschaulichen in drastischer, aber zugleich auch einschränkender Weise eine Erscheinung, der man auf allen Gebieten des menschlichen Erlebens und Verhaltens begegnen kann. Sie sind aber nur eine Zerrform des Missbrauches von Substanzen
Stofflose Süchte Sie sind weitaus verbreiteter, als wir meinen. Da sind zum Beispiel Kaufsüchte, Internetsucht, Glückspielsucht. Gerade die Internetsucht gewinnt stetigen Zuwachs und macht heute einen nicht unerheblichen Teil aller Süchtigen aus. Das hieraus entstandenen gesellschaftliche Problem wird auch deshalb schwierig zu verändern sein, da 70 % aller Arbeitsfelder mit dem Internet/PC täglich in Berührung kommen. Dauerhafte Abstinenz im Sinne eines Berührungsvermeidens wie bei stoffgebundenen Süchten erscheint problematisch.